EU Black listed is good

Die Richtigstellung über den Einsatz einer Seychellen Offshore IBC Gesellschaft

Immer wieder werden wir per eMail oder per Chat darüber befragt, auch wird in Offshore Foren oder in diversen Gruppen, z.B. auf Facebook usw., immer wieder darüber geschrieben, das die Seychellen blacklisted sind, also bei der EU auf die schwarze Liste der schädlichen präferenzielles Steuersysteme gesetzt wurden.

Was ist daran schlecht auf einer Schwarzen Liste der EU zu stehen?

Vorneweg, es gibt NO schwarze Liste in der EU, die Formulierung lautet vielmehr:
„Am 18. Februar 2020 hat die EU ihre Liste, der nicht kooperativen Jurisdiktionen für Steuerzwecke, überarbeitet.“

Also eine Liste der nicht-kooperativen Länder im Sinne der EU für steuerschädliche Unternehmensformen.

Aus Gründersicht ist dies aber eher ein großer Vorteil, denn das impliziert, das die Seychellen eben nicht klein beigeben und Informationen über Offshore IBC Gründungen an die EU und ihre Mitgliedsstaaten herausgeben.

Für die Seychellen ist es zudem eher unwahrscheinlich den EU Vorgaben zuzustimmen, bzw. den Informationsaustausch EU Konform darzustellen.
Dazu muss man wissen, dass in der Verfassung der Seychellen, das Recht verankert ist, keine Daten und Informationen an Dritte bereitzustellen, bzw. herauszugeben.
Ganz nach dem „Las Vegas Motto“, was auf den Seychellen ist, bleibt auf den Seychellen.
Es ist daher verboten, per Gesetz und unter Strafe, Daten an Dritte zu übermitteln.

Die einzige Möglichkeit, für die auch die Seychellen zugestimmt haben, ist die Herausgabe von Daten, wenn es sich um echte, große Straftaten handelt, explizit, – Terrorfinanzierung, Waffenhandel, Drogen. Also wenn versucht wird mit Geldwäsche diese Dinge umzusetzen.

Was kann die EU konkret mit ihrer Liste gegen die Seychellen tun?

Nichts! In all den Jahren, bei denen die Seychellen auf deren Liste aufgetaucht ist, ist es auch dabeigeblieben. Keine Sanktionen, keine Einschränkungen, nichts ist passiert.
Kann es auch nicht, da die Seychellen sehr unabhängig sind, keine Abkommen zwischen der EU und den Seychellen bestehen.
Es gibt auch keine Offshore Bank auf den Seychellen, bei denen man ggf. Geldströme verhindern, blockieren oder abweisen könnte. Demnach gibt es auch hier kein Informationsaustausch.
Obendrein gibt es auch keine Persönlichkeiten auf den Seychellen, auf die man Druck ausüben könnte mit persönlichen Sanktionen, wie Sie oftmals in z.B. Russland oder anderswo geschehen.

Werden Rechnungen von Firmen der Seychellen von den EU-Steuerbehörden akzeptiert?

Selbstverständlich! Es sind Gerüchte im Umlauf, dass dies eine Sanktion der EU und deren Mitgliedsländern, bzw. deren Steuerbehörden und Finanzämter sein könnte, Rechnungen, die von Firmen aus den Seychellen an Firmen in der EU ausgestellt werden, einfach nicht akzeptiert werden. Also dass man diese für die steuerlichen Zwecke, den Jahresabschluss usw. nicht benützen und anrechnen lassen könnte.
Das ist nicht korrekt!
Alleine die OECD ist für solche, evtl. Maßnahmen entscheidend und die Seychellen sind bei der OECD keinesfalls auf einer solchen „Blacklist“.

Daher wird hier nur mit der Angst gespielt und es gibt keine Fälle bei der eine konforme Rechnung, die tatsächlich Waren oder Dienstleistungen der Seychellen aufführt, nicht von europäischen Steuerbehörden akzeptiert wurden.
Möglicherweise gab es Einzelfälle, wo man z.B. mit überzogenen Preisberechnungen gespielt hat, also nicht gerechtfertigte, glaubwürdige Preise für Dienstleistungen auf Rechnungen angegeben hat, die nicht logisch oder vereinbar, vergleichbar mit europäischen Preisen waren und dazu geführt hatten, das diese nicht von den Finanzämtern akzeptiert wurden.

Eine konforme Rechnung, die auf den Seychellen ausgestellt wird, ist absetzbar, kann steuerlich problemlos, geltend eingebracht und verwendet werden.

Lassen Sie sich daher nicht von den negativ gemachten Interpretationen einer schwarzen Liste beeindrucken und abbringen von Ihren Vorhaben.
Gerade das Jahr 2020 hat aufgezeigt, das es gut und sehr richtig ist, sich schnellstmöglich international mit einer IBC (International Business Company) der Seychellen aufzustellen, die Zukunft, die globalisierter sein wird als zuvor, für sich neu zu gestalten.

Wenn Sie nun wissen wollen, wie man eine Seychellen Offshore IBC Firma gründet, was dafür benötigt wird, was enthalten ist und welche Vorteile all dies mit sich bringt, geht es hier weiter:

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